Bei der offiziellen Eröffnung der Spargelsaison gemeinsam mit der neuen Hessischen Spargelkönigin Elena I. und Profikoch Stefan Pappert sagte der Regierungschef am Donnerstag: „Der Spargelanbau ist für die hessische Landwirtschaft ein ganz wichtiger Faktor. Spargel ist das wichtigste Freilandgemüse in Hessen. Wer sich für den heimischen Spargel entscheidet, stärkt nicht nur die eigene Küche, sondern auch die Familien, Felder und Dörfer, die unser Land prägen.“ Rhein fügte auf dem Landwirtschaftsbetrieb der Familie Benz in Darmstadt-Arheilgen an: „Die hessischen Spargelbauern leisten großartige Arbeit unter erschwerten Bedingungen. Höhere Erzeugungskosten, gestiegene Mindestlöhne und strengere Auflagen sind Herausforderungen, die sie meistern müssen.“
Kurze Wege, regionale Herkunft und Handarbeit
Der Ministerpräsident warb für den Kauf des hiesigen Freilandgemüses. „Kurze Wege, regionale Herkunft und Handarbeit sind Argumente für den hessischen Spargel“, sagte der Regierungschef. Orientierung beim Kauf könne das Qualitäts- und Herkunftszeichen des Landes ,Geprüfte Qualität aus Hessen‘ geben. Das Siegel steht für die Qualität der Lebensmittel und eine nachvollziehbare regionale Herkunft. Mit dem Siegel werden Produkte ausgezeichnet, bei denen der Anbau, die Verarbeitung und die Vermarktung in der Region Hessen stattfinden.
In Hessen wird Spargel vor allem in den Landkreisen Darmstadt-Dieburg, Groß-Gerau und der Bergstraße angebaut. Boden und Klima bieten dort ideale Bedingungen. Insgesamt wurden im Jahr 2025 in Hessen gut 6.500 Tonnen Spargel auf einer Gesamtfläche von rund 1.350 Hektar geerntet.