Hessische Staatskanzlei

Regierungschef besucht Gründungsgottesdienst der neuen Pfarrei in Bad Vilbel

Gerade in Zeiten von Verunsicherung und Spaltung brauchen wir Orte, an denen Menschen einander zuhören, an denen sie sich gegenseitig stärken und an denen sie gemeinsame Perspektiven entwickeln können – Orte wie die neue Pfarrei.

Beim Gründungsgottesdienst der Pfarrei „Heilige Maria Magdalena, Taunusblick“ am Sonntag hat Ministerpräsident Boris Rhein die Neugründung als Einschnitt und Aufbruch zugleich bezeichnet. In der Bad Vilbeler Pfarrkirche St. Nikolaus sagte der Regierungschef, der mit seiner Familie ebenfalls zu der neuen Pfarrei gehört: „Die Gründung einer neuen Pfarrei ist ein besonderes Ereignis. Gerade in Zeiten von Verunsicherung und Spaltung brauchen wir Orte, an denen Menschen einander zuhören, an denen sie sich gegenseitig stärken und an denen sie gemeinsame Perspektiven entwickeln können – Orte wie die neue Pfarrei. Ich bin zuversichtlich, dass Ihnen das hier gelingen wird; dass Sie den Menschen in der Region ein Stück Heimat geben können. Heimat für den Glauben und Heimat für ein neues, starkes Miteinander.“

Rhein bedankte sich für das große Engagement von mehr als 80 Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen. Sie hatten an der Fusion von zehn katholischen Gemeinden aus dem Wetteraukreis, dem Hochtaunuskreis und der Stadt Frankfurt mitgearbeitet, die offiziell zum 1. Januar 2026 gegründet worden war. „Sie alle haben gemeinsam Verantwortung übernommen. Für mich ist diese Gründung ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie notwendiger Wandel und engagierter Zusammenhalt erfolgreich miteinander verbunden werden können.“