Ministerpräsident Boris Rhein hat beim 63. Hessentag auf dem Landfrauentag gesprochen.

Hessische Staatskanzlei

Ministerpräsident würdigt wichtige Rolle der Landfrauen in der Geschichte Hessens

Ministerpräsident Boris Rhein hat auf dem 63. Hessentag die sehr wichtige Rolle der Landfrauen für die Geschichte des Landes und für den gesellschaftlichen Zusammenhalt gewürdigt. Mit Blick auf den 80. Geburtstag Hessens in diesem Jahr sagte der Regierungschef: „Die Geschichte Hessens wäre nicht denkbar ohne die Frauen im ländlichen Raum. Nach dem Krieg waren sie es oft, die Höfe weitergeführt, Familien versorgt und Gemeinschaften neu aufgebaut haben.Sie haben ihre Frau gestanden, als es darauf ankam – selbstverständlich, tatkräftig und oft ohne großes Aufheben. Genau diese Haltung prägt Hessen und das Engagement der Landfrauen bis heute – nicht warten, bis etwas geschieht, sondern selbst anpacken.“

Rhein dankte den Landfrauen für ihre Arbeit und ihren Einsatz. „Die Landfrauen sorgen dafür, dass Themen die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen. Die Landfrauen beziehen auch klar Stellung gegen rechtsextremes Gedankengut, Ungerechtigkeit und gesellschaftliche Spaltung. Das ist wichtig in einer Gesellschaft, in der der Ton immer rauer wird. Demokratie braucht Menschen wie die Frauen im ländlichen Raum, die sich einmischen“, sagte der Ministerpräsident, der zugleich auf die Integrationskraft hinwies: „Die Landfrauen halten den ländlichen Raum zusammen. Sie geben unserer Heimat ein Gesicht.“