Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen

Deutschlandticket: Revolution für den Öffentlichen Nahverkehr

Die Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Ländern haben sich am gestrigen Donnerstag mit dem Bund über die Finanzierung des geplanten Deutschlandtickets verständigt. Dazu sagt der hessische Verkehrsminister Tarek Al-Wazir:

„Das Deutschlandticket revolutioniert den Öffentlichen Nahverkehr: Erstmals wird es möglich sein, mit einem Ticket überall in Deutschland in Busse, Straßenbahnen, U- und S-Bahnen oder Regionalzüge zu steigen. Ich bin mir sicher: Das verleiht der Verkehrswende einen kräftigen Schub. Zur Wahrheit gehört aber auch: Das Deutschlandticket kostet Milliarden. Darum bin ich erleichtert, dass sich Bund und Länder auf die Finanzierung des Deutschlandtickets geeinigt haben. Klar ist: Hessen war und ist bereit, die erwarteten Einnahmeausfälle auszugleichen und die Kosten für die Einführung des Tickets zur Hälfte zu tragen. So planen wir für 2023 zusätzlich zu der mehr als einer Milliarde Euro, die die drei Verkehrsverbünde in Hessen erhalten werden, 120 Millionen Euro für das Deutschlandtickt ein. Sollte das nicht reichen, ist das Land bereit, die Mittel zu erhöhen. Es ist gut, dass jetzt auch der Bund dazu bereit ist. Wir werden nun mit den drei Verkehrsverbünden über die konkrete Einführung des Tickets sprechen.“

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