Drei Personen stehen auf einem Balkon nebeneinander.

Hessisches Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales

Aufruf zur Ausländerbeiratswahl am 15. März 2026

Hessens Integrationsministerin Heike Hofmann, Bundesbeauftragte Natalie Pawlik sowie die agah rufen gemeinsam zur Ausländerbeiratswahl auf:
„Stärkung der Demokratie, Beitrag zur Integration“

Am 15. März 2026 werden in Hessen bereits zum zehnten Mal die Ausländerbeiräte gewählt – zum zweiten Mal findet die Wahl nun gemeinsam mit der Kommunalwahl statt. Für einen Sitz in den örtlichen Ausländervertretungen haben sich 2.086 Kandidatinnen und Kandidaten in 89 Gemeinden, Städten und Landkreisen beworben. Wahlberechtigt sind alle Menschen mit nicht-deutscher Staatsangehörigkeit, die seit mehr als drei Monaten in den Kommunen als wohnhaft gemeldet sind.

„Wir rufen alle Wahlberechtigten auf: Machen Sie von ihrem Wahlrecht Gebrauch! Sie stärken damit die Demokratie, tragen aktiv zu Teilhabe und Mitsprache und somit zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in unserem Land bei“, sagt Integrationsministerin Heike Hofmann mit Blick auf den Wahltag.

Zeichen für eine vielfältige und solidarische Gesellschaft setzen

Auch Staatsministerin Natalie Pawlik, Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration zugleich Beauftragte der Bundesregierung für Antirassismus, erklärt: „Ausländerbeiräte leisten einen wichtigen Beitrag dazu, dass die Perspektiven von Menschen mit internationaler Geschichte in unseren Kommunen sichtbar werden und in politische Entscheidungen einfließen können. Wer wählen geht, stärkt demokratische Teilhabe vor Ort und setzt zugleich ein Zeichen für eine vielfältige und solidarische Gesellschaft.“

Der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Ausländerbeiräte Hessen (agah), Enis Gülegen, fügt hinzu: „Ausländerbeiräte sind gelebte Demokratie vor Ort. Sie schaffen Mitsprache, machen Interessen sichtbar und setzen sich für die Belange von Menschen mit Migrationsgeschichte in den Kommunen ein. Jede Stimme bei dieser Wahl ist daher auch ein Beitrag zu mehr Teilhabe, Zusammenhalt und Integration in Hessen.“

Große Bereitschaft zur politischen Partizipation und ehrenamtlichen Einsatz

Alle Bewerberinnen und Bewerber zeigten allein mit ihrer Kandidatur eine große Bereitschaft zu politischer Partizipation und ehrenamtlichem Einsatz, betont Integrationsstaatssekretärin Katrin Hechler: „Gesellschaftliches Engagement ist nicht selbstverständlich. Doch unsere Demokratie ist maßgeblich darauf angewiesen, dass sich alle gesellschaftlichen Gruppen einbringen. Also sorgen Sie mit ihrem Wahlrecht dafür, dass durch die Ausländerbeiräte auch die eine Stimme in den kommunalen Vertretungen erhalten, die nicht über die deutsche Staatsbürgerschaft verfügen.“