Junge sitzt am Computer und hält sein Physik Experiment in die Kamera

Hessen im Physik-Olymp

Wie war das noch mal mit den Stromkreisen, der Wärmelehre und den Gesetzen der Schwerkraft? Beim Fach Physik kratzen sich auch viele Erwachsene ratlos am Kopf. Ganz anders sieht das für die zehn physikbegeisterten Schüler aus, die gerade für ihre erfolgreiche Teilnahme an der 51. Internationalen PhysikOlympiade ausgezeichnet wurden.

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Jahr für Jahr beweisen besonders begabte Schülerinnen und Schüler in der Internationalen PhysikOlympiade, dass Physik alles andere als staubig und langweilig ist. Dieses Jahr waren auch 126 schlaue Köpfe aus Hessen unter ihnen. Damit ist Hessen die zweitgrößte teilnehmende Landesgruppe! Und es hat sich gelohnt: Gleich zehn junge Physiker wurden nun in einer virtuellen Preisverleihung geehrt.

Anerkennung für die Denksport-Athleten

Brigitte Hirschler, Referentin in unserem Kultusministerium, und Achim Kopp, Stellvertreter des Gastgeber-Unternehmens HESSENMETALL gratulierten den Siegern und hoben ihre außergewöhnliche Leistung hervor. Anschließend wurden spannende Berufe vorgestellt, in denen Physik eine große Rolle spielt. Eins ist klar: Als Physik-Ass hat man es ordentlich drauf.

Knobeln, Brüten, Grübeln

Wie die olympischen Spiele besteht die PhysikOlympiade ebenfalls aus ganz unterschiedlichen Disziplinen: Knifflige Theorieaufgaben müssen gelöst und anspruchsvolle Experimente durchgeführt werden. Dabei müssen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Physik-Wissen aus der Oberstufe bis hin zum Uni-Niveau unter Beweis stellen. Ganz schön stark! Sechs Schüler aus Hessen haben sich damit für die dritte Runde qualifiziert. Zwei Schüler haben es sogar in das Bundesfinale geschafft. Herzlichen Glückwunsch!

Zu den klugen Köpfen gehörten:

  • Jonas Spiller, Humboldtschule, Bad Homburg v. d. Höhe
  • Jakob Hoffmann, Gymnasium Riedberg, Frankfurt am Main
  • Florian Plaswig, Internatsschule Schloss Hansenberg, Geisenheim
  • Tobias Schreck, Internatsschule Schloss Hansenberg, Geisenheim
  • Christian Vogel, Max-Planck-Gymnasium, Groß-Umstadt
  • Jonas Hübner, Friedrichsgymnasium, Kassel
  • Daniel Samoylov, Eichendorffschule, Kelkheim
  • Benjamin Hammett, Altkönigschule, Kronberg
  • Taehyun Choi, Altkönigschule, Kronberg
  • Liones Nemetz, Tilemannschule, Limburg an der Lahn

Und wie geht es weiter?

In der vierten und letzten Runde treten die 15 erfolgreichsten Schülerinnen und Schüler aus der Bundesrunde gegeneinander an. Die fünf Besten dürfen sich dann „Nationalteam“ nennen. Dieses Team vertritt Deutschland in der Internationalen PhysikOlympiade. Alle Löwen-Daumen sind gedrückt!

Illustraztion eienr Frau am Schreibtisch am Laptop. In ihren Gedanken weitere Kollegen und eine Koleegin.

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