Youtube Video: Halbzeitbilanz 2026: Hessisches Wissenschaftsministerium

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Halbzeitbilanz

Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur

Die Documenta 16 kann kommen

Ein Code of Conduct, klare Zuständigkeiten und professionelle Entscheidungsprozesse sorgen bei der Neuaufstellung der documenta für mehr Transparenz und Verantwortlichkeit. Ein international besetztes Gremium begleitet die Ausstellung bei ethischen und gesellschaftlichen Fragen. Die Vermittlungsangebote wurden ausgebaut und Maßnahmen zur Sensibilisierung sowie Prävention gegenüber Diskriminierung jeglicher Art gestärkt. Die öffentlichen Träger übernehmen mehr Verantwortung bei strategischen Fragen – unter strikter Wahrung der Kunstfreiheit. 

Für den Erhalt der Demokratie

Das neu aufgelegte Programm „Stärkung der Demokratieforschung Hessen“ nimmt Fahrt auf – mit einer eigenen Paulskirchen-Professur. Ziel ist praxisnahe Forschung zur Verbesserung von Demokratieprojekten und Maßnahmen gegen Diskriminierung. Ein wichtiger Bestandteil ist die wissenschaftliche Entwicklung eines neuen Hessen-Monitors „Demokratische Zustände in Hessen“. Das Forschungsprojekt von Philipps-Universität Marburg, TU Darmstadt und weiteren Partnern wird vom Land von 2025 bis 2027 gefördert. Es dient der systematischen Erfassung von Einstellungen und Meinungen der hessischen Bevölkerung in Bezug auf Demokratie, politische Institutionen, gesellschaftliche Spaltung und demokratische Resilienz. Es soll langfristig als Beobachtungsinstrument Trends sichtbar machen und Politik, Wissenschaft und Gesellschaft mit evidenzbasierten Daten unterstützen. Insgesamt fließen 14 Millionen Euro bis 2028 in die Forschungsprojekte. 

Denkmalschutz wird Digital, Bürger- und Kommunalfreundlich gemacht

Mit dem neuen Hessischen Denkmalschutzgesetz wird die Denkmalpflege konsequent digitalisiert und stärker an den Bedürfnissen von Bürgerinnen, Bürgern und Kommunen ausgerichtet. Zentrale Verfahren werden künftig digital über das Bauportal abgewickelt und erfolgen damit schneller, transparenter und einfacher. Schnellere Genehmigungen und gebündelte Zuständigkeiten sorgen für effizientere Abläufe und weniger Bürokratie.

Gleichzeitig wird das Denkmalverzeichnis digital zugänglich gemacht und die Zusammenarbeit zwischen Bauaufsicht und Denkmalschutz rechtssicher verzahnt. Insgesamt entsteht so ein moderner, serviceorientierter Denkmalschutz, der den Zugang erleichtert, Planungssicherheit erhöht und die Kommunen stärkt. 

Eine Denkmalschutzplakette wird an einem Gebäude angebracht.

Exzellenzstrategie

Hessen mit sechs erfolgreichen Anträgen erstmals in der Spitzenguppe

Hessen hat seine Universitäten und Forschungseinrichtungen bei der Vorbereitung auf den Exzellenz-Wettbewerb intensiv unterstützt. So hat das Land einen umfassenden Strategieprozess zur Profilschärfung in der Spitzenforschung initiiert. Außerdem wurde das Forschungsförderungsprogramm LOEWE mit Blick auf die Exzellenzstrategie weiterentwickelt. Sechs hessische Clusteranträge in Darmstadt, Frankfurt, Gießen und Marburg haben sich im bundesweiten Exzellenzcluster- Wettbewerb durchgesetzt. Das sind fünf Cluster mehr als bei der vorigen Runde 2019. 

Erstmals können sich dadurch nun hessische Universitäten um den renommierten Titel „Exzellenzuniversität“ bewerben, und das tun gleich mehrere: Die TU Darmstadt und die Goethe-Universität Frankfurt haben zusammen mit der Johannes Gutenberg-Universität Mainz als Allianz der Rhein-Main-Universitäten einen länderübergreifenden Antrag für einen Exzellenzverbund eingereicht; die Justus-Liebig-Universität Gießen und die Philipps-Universität Marburg haben einen gemeinsamen Antrag für einen Exzellenzverbund „Mittelhessen“ gestellt. Im Oktober 2026 wird über die Vergabe entschieden. 

Wissenschaftsminister Timon Gremmels bei "The universe in the lab"

Spitzenforschung

Hessen nun wieder prominent vertreten

Sechs hessische Exzellenzclusteranträge waren im hart umkämpften Wettbewerb erfolgreich. Fünf mehr als 2019.

Pakt für Musikschulen

Kulturelle Bildung schafft Teilhabe

Mit dem hessischen Pakt für die Musikschulen wird auch in finanziell schwierigen Zeiten jedes Jahr die Musikschulförderung um 600.000 Euro angehoben. Das Land hat diese Förderung grundlegend reformiert. Das Modell honoriert gute pädagogische Arbeit und ermöglicht eine stetige Weiterentwicklung des Musikschulstandortes Hessen. Insgesamt ist die Förderung von 3,8 Millionen Euro im Jahr 2023 auf 6,3 Millionen Euro im Jahr 2026 gestiegen. 

Das Landesjugendsinfonieorchester Hessen

Förderung

Musikschulen

• 2023 3,8 Millionen Euro
• 2026 6,3 Millionen Euro

Land fördert studentischen Wohnraum 

Hohe Wohnkosten in den Ballungsräumen sind eine zentrale Hürde für junge Menschen, die gern ein Studium aufnehmen würden. Die Landesregierung hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, die Versorgungsquote mit Wohnheimplätzen auf 10 Prozent zu erhöhen. Das Land fördert studentischen Wohnraum sowohl finanziell als auch durch die kostenlose Überlassung von Landesgrundstücken an die Studierendenwerke. In der ersten Hälfte der Legislaturperiode wurden von den Studierendenwerken 196 Wohnheimplätze fertiggestellt und 972 auf den Weg gebracht. 985 Wohnheimplätze sind in Vorbereitung. 

Die Förderung der Studierendenwerke wurde 2025 um 2 Millionen Euro pro Jahr erhöht. 

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