Trendwende Wolf und Waldverträgliche Jagd
Weidetierhalter die Trendwende Wolf eingeleitet: 2024 wurde der Wolf ins Hessische Jagdrecht aufgenommen. Mit dem 2025 gemeldeten günstigen Erhaltungszustand und der Aufnahme ins Bundesjagdgesetz ist nun ein praxisnahes, aktives Wolfsmanagement möglich.
Die neue Schalenwildrichtlinie haben wir gemeinsam mit dem Hessischen Waldbesitzerverband, dem Landesjagdverband und dem Landesbetrieb HessenForst entwickelt und eine ausgewogene Grundlage für waldverträgliche Bejagung geschaffen. Die neue Jagdverordnung stärkt zudem Praxisnähe und Vertrauen in die Jägerschaft.
Erfolgreiche ASP-Bekämpfung
Nach dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Hessen im Juni 2024 hat das Land schnell und konsequent eine Ausbreitung über das Seuchengebiet hinaus verhindert – durch intensive Kadaversuche, die Reduktion der Schwarzwildbestände und den Bau von mehr als 400 Kilometern Zaun zur Eindämmung der Seuche.
Die Maßnahmen wirken: Mehr als 2.300 ASP-positive Funde wurden bestätigt, zugleich ist die Zahl neuer Fälle seit 2025 deutlich rückläufig. Parallel hat das Land betroffene Betriebe gezielt unterstützt. Mit der ersten Teilrückstufung von Sperrzonen im April 2026 wurde ein wichtiger Schritt zur Normalisierung in den betroffenen Regionen erreicht.
Mehr Regionalität, mehr Heimat
Mit dem Schwerpunkt Heimat setzen wir ein klares Zeichen: Heimat ist nicht nur ein Gefühl, sondern auch politische Aufgabe. Mit der hessischen Dorfentwicklung stärken wir Attraktivität und Lebendigkeit ländlicher Räume. Durch LEADER-Regionen, Regionalbudget, Dorfentwicklung und Dorfmoderation haben wir allein 2025 mehr als 41 Millionen Euro in Städte und Gemeinden investiert.
Eine starke Heimat heißt auch, regionale Lebensmittel und Vermarktung zu fördern. Deshalb haben wir beschlossen, bei Landesveranstaltungen verstärkt hessische Produkte anzubieten. Für den neu ins Leben gerufenen Hessischen Mundartpreis haben uns bei der zweiten Auflage Bewerbungen von rund 100 Projekten aus ganz Hessen erreicht.