Kind in der Schule mit Maske

Kitas und Schulen

Stand: 17.01.2022

Lesedauer:7 Minuten:

Schule

Am Präsenzunterricht sowie an sonstigen regulären Präsenzveranstaltungen (Betreuungsangebote der Schulträger, schulische Förderangebote in den Ferien, Schulfahrten und Schulwanderungen) an Schulen und sonstigen Ausbildungseinrichtungen dürfen nur Schülerinnen und Schüler sowie Kinder in den Vorklassen, Vorlaufkursen und schulischen Sprachkursen für schulpflichtige Kinder teilnehmen, die zu Beginn des Schultages über einen Nachweis  verfügen, dass keine Infektion vorliegt, und diesen auf Anforderung der Lehrkraft vorweisen oder in der Schule unter Anleitung einen Antigen-Tests zur Eigenanwendung durch Laien mit negativem Ergebnis vorgenommen haben. Das Kultusministerium kann hiervon Ausnahmen für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf anordnen, wenn der Test eine unzumutbare Härte darstellen würde. Die dem Testergebnis zu Grunde liegende Testung oder der in der Schule vorgenommene Selbsttest dürfen höchstens 48 Stunden vor dem Beginn des jeweiligen Schultags vorgenommen worden sein. Es sind mindestens drei Testungen pro Woche erforderlich.

Geimpfte und genesene Schülerinnen und Schüler können im Rahmen der vorhandenen Kapazitäten freiwillig am schulischen Testangebot teilnehmen.

Im Fall einer festgestellten Infektion sind in den der erstmaligen Feststellung der Infektion folgenden 14 Tagen in der betroffenen Klasse oder Lerngruppe an den Unterrichtstagen tägliche Testungen erforderlich; das tägliche Testerfordernis entfällt, sofern ein PCR-Test ergibt, dass keine Infektion vorliegt. Wer vom Präsenzunterricht ausgeschlossen wird, hat das Schulgelände zu verlassen und nimmt ausschließlich am Distanzunterricht teil.

Sportangebote ebenso wie der allgemeine Schulsport sind gestattet. Das Hygienekonzept des Kultusministeriums ist zu beachten. Für den Schulsport können Sportstätten und Schwimmbäder geöffnet werden.

Schülerinnen und Schüler können von der Teilnahme am Präsenzunterricht schriftlich abgemeldet werden. Soweit sie minderjährig sind, kann die Abmeldung nur durch ihre Eltern erfolgen. Eine Abmeldung für einzelne Tage oder von einzelnen schulischen Veranstaltungen ist nicht möglich. Abgemeldete Schülerinnen, Schüler und Studierende nehmen am Distanzunterricht teil. An den Schulen für Kranke entscheidet die Schulleiterin oder der Schulleiter nach Anhörung der Eltern und in Absprache mit dem Klinikpersonal im Einzelfall über die Beschulung.

Kitas

Kitas in Hessen kehren zu einer Betreuung in konstanten Gruppen zurück. Das bedeutet, dass offene und teiloffene Konzepte erneut eingeschränkt werden müssen.

Das Hygienekonzept des Landes sieht weiterhin vor, dass Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren, die die eine Kita oder Kindertagespflegestelle besuchen, ab dem Betreten der Kita/Kindertagespflegestelle eine medizinische Mund-Nasen-Bedeckungtragen. Für Kitas und Kindertagespflege gelten im Hinblick auf das Tragen einer medizinischen Mund-Nasen-Bedeckung grundsätzlich die Regelungen der Coronavirus-Schutzverordnung (CoSchuV).

Nach sorgfältiger Abwägung und vor dem Hintergrund der Sprachentwicklung der Kinder sowie der Impfquote der in den Einrichtungen tätigen Personen, wird im Bereich der Kindertagesbetreuung jedoch nach wie vor auf die grundsätzliche Maskenpflicht für Fachkräfte in Kitas und Kindertagespflege verzichtet.

In Kitas gilt also:

  • Betreuung der Kinder wieder in konstanter Gruppenzusammensetzung.
  • Pädagogische Fachkräfte können unter Beachtung der Teststrategie gruppenübergreifend eingesetzt werden.
  • Für alle Besuchenden der Kita / Kindertagespflegestelle gelten die Regelungen der Coronavirus-Schutzverordnung. Näheres hierzu ist im Hygienekonzept des Landes geregelt.

Tagespflegepersonen („Tagesmütter“) müssen auch geimpft, genesen oder getestet sein. Zulässig sind bei ihnen auch tägliche Selbsttests.

Die Beschäftigten in Kitas und Kindertagespflege erhalten analog zu den Schulen bis zum Ende des Schulhalbjahres die Möglichkeit, dreimal wöchentlich kostenlos Schnelltests zuhause oder in Tageseinrichtungen oder der Kindertagespflegestelle durchzuführen. Die Tests werden vom Land Hessen zur Verfügung gestellt. Die Testungen sind für geimpfte oder genesene Personen nicht verpflichtend und die Durchführung ist keine Voraussetzung für die Tätigkeit in der Kita oder als Kindertagespflegeperson. Lediglich beim gruppenübergreifenden Einsatz von geimpften oder genesenen Fachkräfte sieht das Hygienekonzept vor, dass die Fachkräfte sich zweimal wöchentlich im Rahmen der bereits bestehenden Testmöglichkeit in der Kita testen lassen. Für Beschäftigte in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege, die nicht über einen Impf- oder Genesenennachweis verfügen, ist eine tägliche Testung mittels PoC-Antigen-Test (Schnelltest) oder PCR-Test verpflichtend.

EineTestpflicht für Kinder in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege besteht nicht. Das Land beteiligt sich weiterhin an den Kosten für Testungen, auf die man sich vor Ort geeinigt hat. Auch für Kinder können dabei nun drei Tests pro Woche abgerechnet werden. Mittel stehen den örtlichen Trägern der öffentlichen Jugendhilfe weiterhin zur Verfügung.

 

Mit Fördermitteln des Bundes kann die Anschaffung mobiler Luftfilter für Räume mit eingeschränkter Lüftungsmöglichkeit gefördert werden. Kindertageseinrichtungen können FördermittelÖffnet sich in einem neuen Fenster über die örtlichen Träger der öffentlichen Jugendhilfe beantragen. Gefördert werden können Maßnahmen, die seit dem 1. Mai 2021 begonnen worden sind.

Informationen zur Entschädigung des Verdienstausfalls aufgrund der Schließung von bzw. der Einschränkung des Zugangs zu den Angeboten der Kinderbetreuung können beim BundesgesundheitsministeriumÖffnet sich in einem neuen Fenster abgerufen werden.

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